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Leserpreis 2013

Ich freue mich sehr über die tollen Platzierungen meiner Bücher beim LovelyBooks-Leserpreis 2013! „Nachts sind alle Schafe schwarz“ ist in der Kategorie „Liebesroman“ auf Platz 22 und in der Kategorie „Bester Titel“ auf Platz 24 gelandet. „Wahrheit wird völlig überbewertet“ hat Rang 18 erreicht in der Kategorie „Humor“. Danke allen, die für mich gevotet haben! (29.11.2913)
 
Nominierung
November 2013: Hurra, beim LovelyBooks-Leserpreis 2013 stehe ich auf der Shortlist! Und das gleich deimal: „Nachts sind alle Schafe schwarz“ in den Kategorien „Liebesroman“ und „Bester Titel„, „Wahrheit wird völlig überbewertet“ in der Kategorie „Humor„. Danke an alle, die meine Bücher nominiert haben – und natürlich auch an alle, die jetzt dafür abstimmen …

Leserunde

Oktober 2013: Bei Lovelybooks läuft gerade die Leserunde zu „Nachts sind alle Schafe schwarz“. Natürlich dürfen nicht nur Buchgewinner teilnehmen 🙂

 

Platz 12 beim Leserpreis 2012

Über 9.000 Leser haben in 10 Kategorien mehr als 3.500 verschiedene Bücher nominiert und machen den LovelyBooks-Leserpreis zum derzeit größten Publikumspreis für Bücher im deutschsprachigen Raum. Ich freue mich riesig, dass mein Buch ‘Zimtzuckerherz’ so häufig nominiert wurde, dass ich es damit in der Kategorie „Romantik/Liebe/Gefühl“ nicht nur auf die Shortlist der beliebtesten 35 Titel geschafft habe, sondern nach der Endabstimmung sogar auf Platz 12 gelandet bin. Danke allen, die für „Zimtzuckerherz“ gestimmt haben!

Buchmesse 2012 DroemerKnaur-Stand

Buchmesse 2012 DroemerKnaur-Stand

Buchmesse 2012 – meine Lektorin Dr. Andrea Müller und ich am orangefarbenen Stern des DroemerKnaur-Standes. Nächstes Jahr wird in der Rotunde im Hintergrund auch „Wahrheit wird völlig überbewertet“ stehen. Ich sage nur: Vorfreude wird völlig unterschätzt, ich freue mich wie ein Schneekönig darauf …

© Foto: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Strandlektüre!

Strandlektüre!

Zeitungsausschnitt Lübecker Nachrichten lesen

„Leichte, wunderbar amüsante Unterhaltung“ , schreibt die Zeitung ‚Lübecker Nachrichten‘ am 3.7.2012 über „Zimtzuckerherz“ und empfiehlt das Buch in der entsprechenden Rubrik als Strandlektüre!

Zum Online-Artikel: Lübecker Nachrichten empfehlen „Zimtzuckerherz“

Auch die Schwäbische Post empfiehlt „Zimtzuckerherz“: „Der Roman liest sich leicht, erfrischend und ist garantiert unterhaltsam. „Zimtzuckerherz“ ist prädestiniert für Tagträume.“

http://www.schwaebische-post.de/648233/

 

Apropos …

„Einfach nur unterhalten” – was ist denn das für ein Anspruch? Ein ganz schön hoher, bei näherer Betrachtung. Und im Grunde ein Widerspruch in sich: Wenn gute Unterhaltung so einfach wäre, dann gäbe es mehr davon.

Doch schauen wir zunächst genauer hin: „Unterhalten”, das bedeutet erst einmal „die Existenz einer Person oder einer Sache sichern und bewahren” – wie es auch das Wort „Unterhalt” ausdrückt. Gleichzeitig aber versteht man darunter „sich die Zeit vertreiben, sich erfreuen” und nicht zuletzt „ein Gespräch führen”.

Eine gesicherte Existenz, ein erfreulicher Zeitvertreib, ein gutes Gespräch – was braucht der Mensch mehr?

Schon Aristoteles wusste den Wert der Unterhaltung zu schätzen: „Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung; die Erholung aber ist notwendig mit Lust verbunden, da sie die durch die Anstrengung bewirkte Ermüdung beseitigt.” Klingt vernünftig. Und verlockend.

Was aber macht gute Unterhaltung aus? Nach meiner Definition: Eine reizvolle Idee. Eine ungewöhnliche Story. Und ein Stil, der beim Lesen Freude macht.

Wie gesagt – ein ganz schön hoher Anspruch. Ob ich ihm gerecht werde? Das entscheiden meine Leser …

Die Zeit – Gedicht

Die Zeit – Gedicht

Alles fließt, heißt es.

Doch warum verharrt das Gestern so reglos

Wie ein unscharfer Schnappschuss?

Warum hastet das Morgen fieberhaft

Seinem jähen Finale entgegen?

Warum stolpert das Heute so unbeholfen umher

Wie du selbst durch das Spiel des Lebens?

Nichts fließt, verstehst du;

Aufatmend.

 

© Heike Abidi

 

 

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Der Gockel und die Hühnerschar

Der Gockel und die Hühnerschar

Eine Tierfabel.

Eine Schar gesunder und glücklicher Hühner lebte mit ihrem Hahn froh und zufrieden auf einem Hof. Doch der Hahn war alt und wurde von Tag zu Tag schwächer, bis er eines Tages starb. „Wer soll uns beschützen?“, fragte eine Henne, und eine andere sorgte sich: „Wer wird uns die besten Happen abgeben, damit wir kräftig genug sind zum Eierlegen?“

Die Sorge der Hühner währte nicht lange, denn schon bald kam ein junger und stolzer Hahn durchs Hoftor marschiert, der so prächtig aussah, dass sie alle für einen Augenblick das Picken vergaßen. Der Gockel krähte laut und vernehmlich und schickte sich dann an, auf dem höchsten Punkt des Misthaufens zu residieren und das Kommando über die ganze Hühnerschar zu übernehmen.  (mehr …)

Happy Birthday to me

Happy Birthday to me

Keine Liebesgeschichte.

Wenn ich etwas hasse, dann ist es Fensterputzen. War es schon immer, selbst früher, in meinem anderen Leben. Dabei gab es wirklich Schlimmeres, ganz sachlich betrachtet: auf den Knien die Fliesen um die Toilette herum zu schrubben oder die dreckigen Socken der Kinder einzusammeln, zum Beispiel. Meine Güte, schließlich gibt es Dinge, die man einfach erledigen muß. Ganz leidenschaftslos, so wie Zähneputzen und Blumengießen.

Seltsam, aber ich weiß noch genau, wann ich zum letzten Mal die großen Panoramascheiben gewischt hatte – große, praktische Glasflächen. Es war heute vor fünf Jahren, an meinem vierzigsten Geburtstag. Nicht wegen des Geburtstages, sondern weil die Sonne so aufmunternd schien, weil es mal wieder bitternötig war, und weil ich vor der kleinen Feier mit unseren Freunden noch genug Zeit hatte.  (mehr …)

Konrads Bescherung

Konrads Bescherung

Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder.

Das Lachen seiner Klassenkameraden dröhnt Konrad in den Ohren. Am liebsten würde er sie mit den Händen zuhalten, die Augen schließen, sich umdrehen und die Flucht ergreifen. Aber er bleibt in der Ecke des verschneiten Schulhofes stehen, heimlich die Fäuste in den Handschuhen geballt, den Mund zu einem hilflosen halben Lächeln verzogen. Vielleicht sollte er einfach mitlachen – worüber auch immer.

»Konrad glaubt tatsächlich noch ans Christkind«, japst Tom und wischt sich die Lachtränen aus den Augen. Marvin schnaubt: »So ein Baby.« Da versteht Konrad: Sie lachen ihn aus. Dabei hat er doch nur gefragt, was die anderen sich so zu Weihnachten wünschten. Vom Christkind – klar, von wem denn sonst? Letztes Jahr hat es ihm einen megacoolen CD-Player gebracht, auf dem er abends vorm Einschlafen so gerne Hörspiele laufen lässt. Und im Jahr davor eine tolle Ritterburg mit allem Drum und Dran. (mehr …)

Der Gockel und die Hühnerschar

Viszantlátásra

Eine Kurzgeschichte mit Biss.

Oma Henriette hatte darauf bestanden, dass sie mit dem Taxi zum Bahnhof fuhr. Die alte Dame hielt die U-Bahn nach wie vor für eine undurchsichtige und riskante Höllenmaschine – obwohl sie selbst in Budapest aufgewachsen war und die dortige Untergrundbahn eine der ältesten weltweit ist. „Hamburg ist nicht Budapest“, pflegte Oma Henriette auf Katjas Einwände zu antworten. Beziehungsweise lautet so die Übersetzung ihrer Antwort: Auch nach 50 Lebensjahren in Deutschland bestand Henriette P. darauf, mit allen Familienangehörigen in ihrer Muttersprache zu sprechen. Und da ihr sonst nichts anderes übriggeblieben war, hatte Katja schon als Kind Ungarisch gelernt. (mehr …)