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Am 11. Juni erscheint „Ich dachte älter werden dauert länger“ – das erste gemeinsame unterhaltende Sachbuch von Lucinde Hutzenlaub und mir. Der Verlag kündigt es als „Überlebenstraining für alle ab 50“ an, aber man kann es natürlich auch schon vorher lesen. Schließlich muss man sich mental vorbereiten …

Und das kommt vor:

Lucinde und Heike sind um die fünfzig. Früher dachten sie, das wäre das Alter, in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen vom In-Würde-Altern haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben – aus der langweiligen Oper abhauen etwa oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinlich finden. Und dass sie womöglich auch mit achtzig noch längst nicht angekommen sein werden …