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Zum Erscheinen von „Endlich 15“, dem Abschluss der Trilogie um die bemerkenswerte Heldin Henriette, hat mich der Oetinger Verlag interviewt. Die Fragen und Antworten könnt ihr nun auch hier lesen:

Frage: Was hat Sie zu der Buchreihe inspiriert?

Heike Abidi: Einige Dinge ändern sich vermutlich nie, zum Beispiel die typischen Streitthemen zwischen Eltern und Kindern. Aber vieles ist vollkommen anders als in meiner Jugend: Es gibt Handys und das Internet, man kann bloggen und jederzeit die Antworten auf alle möglichen und unmöglichen Fragen recherchieren. Dieses Spannungsfeld hat mich total gereizt – und natürlich die unvermeidliche Gefühlsachterbahnfahrt, die man in dem Alter erlebt …

Frage: Wieviel Henriette steckt in Ihnen?

Heike Abidi: Bis auf die Tatsache, dass ich auch mal ein Mädchen in dem Alter war, nicht allzu viel. Na ja, ich war ebenfalls ziemlich unsportlich. Und ich habe – wie Henriette im ersten Band – meistens heimlich für jemanden geschwärmt. Im Gegensatz zu ihr war ich jedoch kein bisschen fasziniert von Naturwissenschaften. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass ich auch gebloggt hätte. Schließlich wollte ich damals die jüngste Autorin der Welt werden.

Frage: Welche Figur aus der Trilogie mögen Sie am liebsten?

Heike Abidi: Oma Lydia – keine Frage! Sie ist so herrlich unkonventionell und viel cooler als Henriettes Eltern. Und in „Endlich 15“ sorgt sie für einigen Wirbel … Vor allem aber ist sie klug, verständnisvoll, witzig und spontan. Henriette kann ihr vertrauen und sich immer voll und ganz auf sie verlassen. So eine Oma würde ich selbst gerne mal werden.

Frage: Wovon haben Sie geträumt, als Sie 15 Jahre alt waren?

Heike Abidi: Ich wollte schon damals Schriftstellerin werden. Aber auch sonst habe ich ständig geträumt, denn wenn man in jeder freien Minute liest, kann man gar nicht anders!